Die 7 … Dinge, die im österreichischen Fußball ganz sicher nicht passieren werden (3)
Seit einem Jahr hält die Pandemie die Welt in Atem und vieles ist möglich, was vorher unwahrscheinlich war. Doch alles, was geschehen könnte, tritt dann doch nicht ein.
Wird nicht passieren 6: Striping und Wels klagen sich in die 2. Liga
Tja, damit hat dann niemand gerechnet. Da hat die Liga ein perfektes Paket geschnürt, wähnt sich im absoluten Recht. Aber wie sagen echte Juristinnen und Juristen auf eine Ja/Nein-Frage? „Das kommt drauf an.“ Und so war es dann auch. Wels und Stripfing schnürten die perfekt geglaubte 16er-Liga in der 2. Liga wieder auf, weil sie das gemacht haben, was man im Fußball tunlichst vermeiden sollte: Ein ordentliches Gericht anrufen. Bosman lässt grüßen. Und da haben die Gerichte eben entschieden: Die Meisterschaftsregeln geben es definitiv her, dass eine abgebrochene Meisterschaft dann doch zu werten ist. Lange Gesichter landauf, landab, vor allem in der Bundesliga-Zentrale in Wien-Hietzing.
Wird aber nicht passieren. Weil...nunja, vermutlich, weil das in den letzten Jahren nicht gut gegangen ist, wenn sich wer in eine Liga geklagt hat. Gerade im Osten kann man ein Lied davon singen. Die Vienna hat sich mittels Gericht in der Regionalliga gehalten, nur um dann unter der Saison doch zwangsabsteigen zu müssen. Am Ende des Tages geht es auch um Integrität und als der ÖFB die neuen Meisterschaftsregeln gemacht hat, hat man sich schon einiges dabei gedacht. Also werden auch Wels und Stripfing die Krot fressen und ihre Aufstiegspläne um ein Jahr verschieben.
Wird nicht passieren 7: David Alaba lässt sich vom ÖFB zusichern, wo er spielen darf
Linksverteidiger? Offensives Mittelfeld? Zentrales Mittelfeld? Innenverteidigung? Stürmer? Gar Tormann? Vermutlich würde David Alaba alle Positionen spielen wollen, wenn er sich elf Mal aufstellen könnte. Vielleicht könnte er wirklich das ÖFB-Tormannproblem beheben? Jedenfalls lässt sich Alaba mit dem neuen Vertrag beim Topklub auch beim ÖFB zusichern, im Nationalteam dort zu spielen, wo er möchte, Mitspracherecht des Teamchefs ausgeschlossen. Warum auch? Immerhin weiß der Superstar nach dem Gewinn von eigentlich allem, was es zu gewinnen gibt, selbst am besten, wo er spielen kann und wo nicht. Da nervt die Mitsprache eines Trainers ja auch und wer kann's nicht nachvollziehen: Man weiß selbst am besten, was man kann.
Aber auch dieser Punkt wird nicht passieren. Schließlich stellt am Ende des Tages dann doch noch der Trainer die Startelf auf und im Ernst ist David Alaba einer, der sich, auch wenn er ab und an sowie zu Recht, gescholten wird, in den Dienst der Mannschaft stellt. Er will immer spielen, sein Bestes geben. Dass man das dann am Feld ab und an nicht sieht, liegt nicht am ÖFB-Superstar selbst.