Michael Svoboda: "Jeder Österreicher würde vielleicht gerne für Rapid auflaufen"
Der Mittelfeldspieler von WSG Tirol war zu Gast bei der Sendung "Die Abstauber" auf Sky-X. Die wichtigsten Aussagen des Österreichers zusammengefasst.
Michael Svoboda (Spieler von WSG Wattens) bei „Die Abstauber“:
…darüber, wie es als Wiener in Tirol ist und dass er nach Andreas Dober nun mit Stefan Maierhofer einen weiteren Wiener als Mitspieler hier hat: „Hin und wieder gibt es ein paar Wörter, wie soll ich sagen, die sind halt nicht so meins. Da werde ich dann auch ein bisschen verarscht. Aber es ist schöner, wenn ein Wiener dabei ist. Der Schmäh rennt besser. Und man muss sagen, die zwei sind vom Charakter her sehr gleich. Das ist gut für mich, weil ich mich mit Andreas Dober sehr gut verstanden habe. Es ist einfach schöner mit einem Wiener.“
...über Stefan Maierhofer: „Es ist ähnlich wie mit Andreas Dober. Sie sind einfach zwei Charaktere, die Schwung mitnehmen und die man in der Kabine einfach hört. Sie sind vom Typ her einfach laut – auf dem Platz wie auch in der Kabine. Und ich glaube, jede Mannschaft braucht solche Spieler. Im Herbst hatten wir vielleicht so einen nicht unbedingt. Deswegen ist es umso besser, dass der ,Major‘ jetzt bei uns ist.“
...auf die Frage, wie er auf die Verpflichtung von Thanos Petsos reagiert habe, da dieser auf seiner Position spielt: „Ich muss ehrlich sagen, ich war schon ein bisschen erstaunt. Dadurch, dass er eigentlich eine große Vita hat. Aber ich habe jetzt nicht irgendwie einen Hass auf ihn oder so. Ich bin froh, dass ich mit ihm zusammenspielen kann. Ich versuche so viel wie möglich mitzunehmen – von ihm und mit ihm. Es ist einfach gut mit ihm zu spielen. Ich bin froh, dass er bei uns ist, uns helfen kann und nicht gegen uns spielt.“
...über seinen im Sommer auslaufenden Vertrag und mögliche Pläne: „Es wird Gespräche geben. Da kann ich aber noch nichts dazu sagen, die werden in der Zukunft stattfinden. Ich konzentriere mich jetzt voll auf den Abstiegskampf. Ziel ist es, dass wir nicht absteigen und den Klassenerhalt schaffen. Und dann wird es Gespräche mit dem Verein geben.“
...auf die Frage, wie groß sein Wunsch als ehemaliger Rapid-Nachwuchsspieler sei, wieder zum Verein zurückzukehren: „Rapid ist ein sehr großer Verein in Österreich, wenn nicht sogar der größte. Ich glaube, jeder Österreicher würde vielleicht gerne für Rapid auflaufen. Bei mir ist es vielleicht genauso. Aber wir sehen dann im Sommer, wie es ausschaut, wo der Weg hingeht oder ob er bei Wattens bleibt.“
...auf die Frage, Rapid oder Austria: „Im Endeffekt Rapid, weil alle in meiner Familie schon das ganze Leben Rapid-Fans sind. Angefangen vom Opa über den Onkel bis zu meinem Bruder. Wir haben alle bei Rapid gespielt und sind alle Rapid-Fans.“
...auf die Frage, wie verrückt Präsidentin Diana Langes sei: „Sie lebt den Fußball einfach. Sie will uns Spielern von Wattens alles ermöglichen, was wir wollen. Sie ist einfach eine sehr gute Präsidentin, die auf den Verein, die Spieler und die Trainer schaut.“
...über den Rasen im Heimstadion: „Wir wissen, dass die Bedingungen jetzt nicht die besten waren, aber ich glaube, es ist schwer bei so einem Wetter. Jeder muss den Platz so hinnehmen, wie er ist. Wir mussten genauso darauf spielen.“
...über seinen Torjubel am Wochenende: „Es war mit zwei Teamkollegen – mit Gugganig und Nitzlnader – ausgemacht, wer einmal ein Tor trifft, der macht diesen Jubel. Und ja, das ist dann passiert zum Glück.“