Kein Fuchs, ein bisschen Pech und kein Plan B

  • Geschrieben von 90minuten.at-Redaktion

Marc Janko Juni 2015 Gepa PicturesKein Fuchs, kein Glück, ein bisschen Pech, und kein Plan B: Marc Janko analysiert im Interview mit laola1.at das „Seuchenjahr“ des österreichischen Nationalteams.

 

Ist Österreichs Nationalmannschaft ausrechenbar geworden? Nach dem „Seuchenjahr“, wie es ÖFB-Präsident Leo Windtner formuliert hat, war dies eine der zentralen Fragen, die man sich rund um das Nationalteam gestellt hat. Nach Julian Baumgartlinger und Willi Ruttensteiner, der im 90minuten.at-Interview ebenfalls mehr taktische Variabilität einforderte, bläst nun auch Teamstürmer Marc Janko ins gleiche Horn.

 

Zwar versucht Janko ein wenig zu kalmieren, stellt jedoch dann im Interview mit laola1.at fest: „Ich finde es sehr gut und sehr positiv, dass wir unser Ding durchziehen wollen. Auf der anderen Seite probieren wir, wenn wir auf dem Platz merken, es funktioniert nicht – Stichwort erstes EM-Spiel gegen Ungarn – beinhart, das weiterzumachen.“ Jankos Schlussfolgerung daher: „In solchen Situationen müssen wir einfach einen Plan B in der Hinterhand haben, wenn wir sehen, das hohe Pressing nützt nichts. Wir müssen uns dann besser organisieren können. Nehmen wir das Ungarn-Spiel. Wenn der Stangenschuss von David reingeht, wird es ein ganz anderes Spiel. So war einfach die Erwartungshaltung enorm, wir sind in Rückstand geraten – das spielt einer Mannschaft wie Ungarn in die Karten. Wir haben probiert, alles nach vorne zu werfen, Aleksandar Dragovic sieht die Rote Karte, die Ereignisse haben sich nur so überschlagen. Wir müssen probieren, in solchen Spielen einen Plan B in der Hinterhand zu haben, wie wir dann agieren sollen, und den wir auch wirklich gut umsetzen.“

 

>>> Seite 2 - Janko: "Es ist nicht einfach einen Nachfolger für Fuchs zu finden"

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