WSK -> WSC: Gelingt es dieses Mal?

  • Geschrieben von Michael Fiala

sportklub sportclubDie langjährigen Pläne, den Wiener Sportklub wieder in die Fußballsektion des Wiener Sportclubs zurückzuführen, könnten bald ein glückliches Ende finden. Doch noch ist einiges zu tun. Nachgefragt hat Michael Fiala

 

„Wir freuen uns über einen wichtigen Schritt informieren zu dürfen, der bei der gestrigen Mitgliederversammlung des Wiener SK gesetzt wurde. Eine Absichtserklärung zur Rückführung wurde von einer großen Mehrheit der anwesenden Mitglieder angenommen. Im Rahmen der Versammlung wurde der Letter Of Intent in weiterer Folge von WSC Präsidentin Bernadette Adrian-Schäffer und WSK Präsident Manfred Tromayer unterzeichnet“, heißt es in einer aktuellen Aussendung des Wiener Sportklubs. Sowohl Wolfgang Raml (Vizepräsident WSC) als auch Manfred Tromayer freuten sich sichtlich über diesen lang ersehnten Schritt. Der Wiener Sport-Club und der Wiener SK werden nun auf Basis der unterzeichneten Absichtserklärung die nächsten Schritte Richtung Rückführung unternehmen.

 

Der WSC kickt in der 2. Klasse B
Die interne Deadline für die Umsetzung des Vorhabens ist der Beginn der kommenden Saison. Um den WSK in der Fußballsektion des WSC aufgehen lassen zu können, hat der WSC seit dieser Saison den Fußballbetrieb in der 2. Klasse B wieder aufgenommen, da der Wiener Verband eine Zusammenlegung nur dann erlaubt, wenn es sich um zwei aktive Vereine handelt.

 

Im Frühjahr sollen dann dem Vorhaben folgende die Mitgliederversammlungen beider Klubs die Rückführung bestätigen. Dies soll bis März, spätestens Anfang April erfolgen. Dazu müssen unter anderem alle Finanzen offen gelegt werden, um das Vertrauen der Mitglieder zu gewinnen.

 

Bernadette Adrian-Schäffer bleibt Präsidentin
„Ziel ist es, dass der WSC ab 2017/18 dann wieder in der Regionalliga spielt“, so WSK-Pressesprecher Marcel Ludwig im Gespräch mit 90minuten.at. WSC Präsidentin Bernadette Adrian-Schäffer soll Präsidentin des WSC bleiben, Vizepräsident soll eine Person aus der Fußball-Sektion des WSK werden. Ob dies der aktuelle WSK-Präsident Manfred Tromayer sein wird, ist noch offen. „Über Personen sprechen wir derzeit noch nicht, jetzt gilt es die längst überfällige Rückführung zu vollziehen“, so Ludwig.

 

Die Ausgliederung der Mannschaft in einen Profi-Betrieb, wie es etwa Ligakonkurrent Vienna vollzogen hat, ist aktuell kein Thema. Zu oft wurden bereits Zukunftspläne geschmiedet, die dann bereits an der Rückführung gescheitert sind. Ludwig ist jedenfalls optimistisch, ab dem Sommer 2017 endlich im Namen des dreimaligen Meisters und Juventus-sieben-zu-null-Besiegers kommunizieren zu können.

 

>>> Weiterlesen: Vienna gliedert Profibetrieb in GmbH aus

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