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| Spaziergänger vs Constantini: ‚Du bist ja ein ganz ein Schlauer …‘ |
| Blog - Nationalteam |
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Was brachte Constantini derart in Rage, dass er die PK fluchtartig verließ?
Nach dem Constantini, angesprochen auf die schwache Leistung gegen die Slowakei, meinte, dass es an den vielen Einzelfehlern von z.B. Kulovits gelegen hat, meinte unser 90minuten-Kollege Veit Vinzenz Fiala (lassen Sie sich nicht vom gleichen Nachnamen täuschen - Veit ist weder verwandt noch verschwägert), dass diese hohe Fehlerquote ja auch daran liegen könnte, dass die Verteidigung keinen Plan gehabt hätte, was sie mit den Ballen machen könnte und dies auch eine Erklärung für eine hohe Fehlerquote sein könnte.
Zugegeben eine durchaus nicht unbedingt typische Art der Fragestellung bei einer Pressekonferenz (in Österreich) bzw. vielleicht sollten wir eher sagen, eine Art der Feststellung, mit der man Constantini hier konfrontierte.
Wie auch immer, was dann folgte, war großes Kino: „Du bist ja ein ganz ein Schlauer, das habe ich ja überhaupt noch nie gehört. Danke!“, sollte Constantini daraufhin zu dem jungen Journalisten sagen. Sinngemäß ging es dann ungefähr so weiter: „Danke, dass Du uns erklärst, wie wir Fußballspielen müssen. Wir werden versuchen, das umzusetzen“. Laut oe24.at – ich selbst habe es nicht gehört – hat Constantini dann noch gesagt: „Wenn mir ein Spaziergänger Taktik erklärt, hört sich alles auf."
Aus die Maus und Constantini verließ die Pressekonferenz. Sinngemäß: „Es gibt eh keine Fragen mehr, oder?“, und verschwand schnellen Schrittes aus dem Saal.
Das muss sich Constantini auf seine alten Teamcheftage wohl wirklich nicht mehr antun. Immer diese kritischen Bemerkungen.
Überhaupt war diese Pressekonferenz ein Paradebeispiel für „Constantini in Pressekonferenz-Action“. Wir kennen dieses Modell bereits: Kritisch fragenden Journalisten wird von Constantini die Kompetenz abgesprochen bzw. redet sich der Tiroler dann darauf hinaus, dass er eben anders ist als die anderen Trainer. Wirkliche Antworten auf Fragen bekommt man jedoch nicht bzw. nur sehr selten.
Vor dieser Frage, die das Ende der PK einläutete, war ich so dreist und fragte Constantini, warum die Mappen mit Spielerprofilinfos der gegnerischen Mannschaft, die jeder Teamspieler noch vergangenes Jahr beim Einrücken bekommen hat, plötzlich nicht mehr verteilt werden. Constantini: „Jeder Trainer hat seine eigene Methoden, wie er die Spieler darauf vorbereitet. Ich mache das jetzt eben anders“. Eine Antwort auf die Frage, WARUM es diese Mappen jetzt in dieser Form nicht mehr gibt, blieb er jedoch schuldig.
Anderes Beispiel: Ein Kollege fragte auf die Feststellung von Zsak, dass „wir die besten Spieler, die uns zur Verfügung stehen, einberufen wurden“ (sic!), dass man schon darüber diskutieren könne, warum etwa Schrammel oder Kulovits den Vorzug erhalten haben und andere Spieler konsequent ignoriert werden. Antwort: „Jeder Trainer forciert andere Spieler.“ Punkt. Nicht der Ansatz einer versuchten Erklärung.
Nach der Pressekonferenz wurde ich dann plötzlich vom ZDF angesprochen, ob ich nicht ein kurzes Fernsehinterview geben könnte. Ich stimmte natürlich zu und erwartete Fragen, die in die Richtung gehen, welche Chancen wir uns gegen Deutschland ausrechnen, etc.
Doch was wurde ich gefragt: „Laufen diese Pressekonferenzen mit Constantini immer so ab. Warum gibt der Teamchef keine Antworten auf die Fragen, die er gestellt bekommt“. Oder: „Warum reagiert Constantini so wie er reagiert, warum ist er so dünnhäutig?“.
Tja, die Auflösung dazu gibt es hoffentlich kommenden Sonntag, 28. 8., um 17:10 in der ZDF-Sendung SPORTReportage, sofern die Redakteure meine Sager auch bringen. Ich bin gespannt … Like it? Share it! |



Da war sie wieder, die Kaderbekanntgabe für die beiden Länderspiele auswärts gegen Deutschland und zu Hause gegen die Türkei. Wie schon gewohnt dauerte die Pressekonferenz keine 13 Minuten. Und zwar nicht, weil die Journalisten keine Fragen mehr hatten, sondern weil Didi Constantini die Fragen zu blöd wurden – oder anders formuliert: die Frage eines 90minuten-Redakteurs war zu kritisch. Und dann stand er auf und verabschiedete sich schnellen Ganges. Einfach so – und ließ 30 Journalisten mit verdutztem Blick zurück. Auch die extra aus Mainz angereisten ZDF-Journalisten wunderten sich – doch dazu weiter unten.







